Warum Maya - Das Tiroler Frauenmagazin?

Maya Schwitzer: Ich habe bisher noch nicht als Journalistin geschweige denn als Herausgeberin eines Magazins gearbeitet. Aber, wenn mir so alte Hasen im Medien-Geschäft wie eco.nova-Heraugeber Sandra Nardin und Christoph Loreck das zutrauen, werde ich nicht das Gegenteil behaupten. Die Tiroler Frauen suchen schon lange nach einem echten Tiroler Frauen-Magazin. Es gibt viel zu kaufen bei uns: Internationale Modemagazine, internationale Frauenmagazine usw. Aber so etwas wie ein Maya-Magazin, da gab es bisher noch nicht. 

 

Warum denkst du, wird dein Magazin funktionieren?

Maya Schwitzer: Ganz einfach, weil ich in ständigem Austausch mit Frauen in meiner Familie, in meinem Freundeskreis und in den Städten Schwaz und Innsbruck bin. Die Frauen erzählen mir viel. Bei uns in der Parfümerie Beauty Bauer erfahre ich so einiges über die Freuden und Nöte unserer Kundinnen. Von Frau zu Frau redet es sich einfach leichter. Sobald Frauen unter sich sind, geht es meist gleich ums Eingemachte. 

 

Maya, du bist mitten in der Vorarbeiten für das neue Magazin. Wie läuft es?

Maya Schwitzer: Es beflügelt mich, wenn ich sehe welch' grossartiges Team hinterher mir steht und welch' großen Zuspruch ich unter Tirols Entscheidungsträgern geniesse, die bereits jetzt schon Anzeigen gebucht haben, obwohl noch nicht einmal die erste Ausgabe erschienen ist. Gleichzeitig merke ich, wie ich jeden Tag über mich hinaus wachse und die neuen Aufgaben step by step bewältige. Zum Beispiel an Redaktionssitzungen teilnehmen, mit Verkaufsteams sprechen, mit Unternehmern im direkten Kundengespräch stehen oder Modell bei Covershootings zu spielen - das alles ist neu für mich und macht mich total stolz. Immerhin bin ich Mitte 50, habe 4 Kinder und 2 Enkelkinder.

 

Gab es auch Hürden auf dem Weg zur Herausgeberin?

Maya Schwitzer: Selbstverständlich. Die Hürden bleiben nicht aus. Wenn "Frau" etwas Eigenes auf die Beine stellt, ist man plötzlich nicht mehr "Everybody´s Darling". Im Gegenteil, man fällt ganz schnell bei einigen in Ungnade. Sogar gute Freunde, die ich bei allen möglichen Problemen unterstützt habe, kommen anscheinend mit meiner neuen Entwicklung nicht klar. Ich habe immer für alle meine Freunde ein offenes Ohr, ich unterstütze jeden, ich bekoche meinen Freundeskreis ... mein Haus steht allen offen. Aber bevor ich Everybody´s Depp werde, verzichte ich lieber auf Everybody´s Darling.